Schon heute setzen sich viele Hamburger*innen auf die eine oder andere Art für eine Ernährungswende ein — sei es durch Initiativen wie gemeinschaftliches Gärtnern, solidarische Landwirtschaft, Lebensmittel Retten, diverse Vereinsarbeiten, Kochkurse, Workshops, Aufklärung oder Diskussion. Obwohl es der berufliche Hintergrund vieler Beteiligter erlauben würde, haben wir uns darauf verständigt, dass sich der Ernährungsrat als ein öffentliches Netzwerk von Privatpersonen begreift. Die Ernährungswende ist gesellschaftlich zu ernst und zukunftsethisch so weitreichend, dass alle damit verbundenen Fragen und Maßnahmen nicht den üblichen partei- und verbandspolitischen Nuancierungen oder Rangeleien unterliegen sollte.