Nächstes Treffen am 12. Juli um 19:00 Uhr im Altonaer Museum (Raum einfach am Eingang erfragen) Wir halten kurz inne und blicken auf den G20-Gipfel zurück. Auf der Tagesordnung stehen neben der weiteren Ausgestaltung des Vereins unter anderem die Organisation des INKOTA-Events. Mal schauen, wo und wann wir die Hamburger*innen für die Ernährungswende begeistern können. Wir sehen uns! Alle sind willkommen, die sich für unsere Themen interessieren.

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#Schonwiedervorbei #wirsehenunsimjuli

Der Juni steht im Zeichen der Ernährungswende! Wir unterstützen das Müllprojekt – und kochen mit Foodsharing Leckeres aus geretteten Lebensmitteln. Zum ersten Mal am 3. Juni. Nähere Infos unter www.müllprojekt.de Und schon ein paar Tage später sehen wir uns wieder. Am 6. Juni 2017, um 19:00 Uhr trifft sich der Ernährungsrat Hamburg im 5. Obergeschoss der GLS Bank, Düsternstraße 10 zum zehnten Mal. Auf dem Programm stehen die weiteren Schritte der Vereinsgründung. Zudem stehen die Teilnahme an der Altonale, eine mögliche Zusammenarbeit mit dem Altonaer Museum und die Planung für ein von INKOTA gesponsertes Event auf dem Programm. Wie immer ist unser Treffen offen für alle, die sich für die Ernährungswende interessieren. Herzlich willkommen!

Hier noch der Link zur Veranstaltung von Anja Bischoff und Harald Lemke am 3. Juni

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#DuHastNochZeit #AusstellungLäuftnoch #sehenswert!!!

Unbedingt hingehen! Vom 19. Mai bis zum 29. Oktober 2017 zeigt das Museum für Kunst und Gewerbe die Ausstellung »Food Revolution 5.0 – Gestalten für die Gesellschaft von morgen«. Die Ausstellung wirft einen kritischen Blick auf die globale Nahrungsmittelindustrie und fragt, welche Visionen Gestalter, Architekten und Wissenschaftler für die dringend erforderlichen Veränderungen entwickeln.

Beteiligte:

Labor Das Labor präsentiert Hochschulprojekte, die auf Anregung des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg zu Themen der Ausstellung Food Revolution 5.0 entstanden sind.

Hochschulen
Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg
Fakultät für Ökotrophologie
www.haw-hamburg.de

HafenCity Universität Hamburg
Fachgebiet Stadtplanung und Regionalentwicklung
www.hcu-hamburg.de

HAS Fachhochschule, ’s-Hertogenbosch, Niederlande
Fakultät Verpackung & Design
www.fh-has.de

Leibniz Universität, Hannover
Institut für Entwerfen und Städtebau
www.uni-hannover.de

Kunsthochschule Weißensee, Berlin
Design, Experiment und Produktentwurf
www.kh-berlin.de

FIPDes (Food Innovation & Product Design) ERASMUS-Programm

www.fipdes.eu

Hier die Presse-Informationen zum Download MKG_Food_Revolution_Pressetext-1 Wer sich online mit den Hintergründen der Ausstellung versorgen will, klickt auf diesen Link

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#VERGANGENHEIT #VERPASST #WARSCHON

Kein Tanz in den Mai, sondern World Disco Soup Day !!!

Am 29.4. wird zusammen mit Aktivist*innen der Slow Food Youth Hamburg in der Keimzelle ab 11 Uhr getanzt, geschnippelt und gemeinsam gekocht. Wenn unsere Baupläne aufgehen, dann wird es dazu auch gleich neue Sitzgelegenheiten und Gemüsekästen innerhalb der Keimzelle geben. Wer Lust hat zu helfen und mitschnippeln möchte ist herzlich eingeladen!

Hier nähere Informationen: www.diekeimzelle.de und hier auch www.slowfoodyouth.de

 

 

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#NEUNTES #TREFFEN #SIEHE/strong>
#Protokolle #https://ernaehrungsrathh.miraheze.org/wiki/Hauptseite

Nächstes Treffen: Wir sehen uns!

Am 5.5., um 19:00 im Markthof, Marktstraße 102 (im Hinterhof), 20357 Hamburg Karolinenviertel.

Die beim Workshop beschlossene Vereinsgründung nimmt Fahrt auf. Wie immer ist das Treffen offen für alle, die sich für die Ernährungswende in Hamburg interessieren oder engagieren.

Folgende Themen stehen auf der Tagesordnung:

a) Satzung – Korrekturen, Ergänzungen, Beschluss. Die von Ulf und Vera erarbeitete Satzung wird im Vorfeld über den Verteiler geschickt. Bitte eventuelle Änderungen nicht über den Verteiler mailen, sondern mit zum Treffen bringen (um Chaos zu vermeiden).

b) Finanzierungsmodelle – Wer könnte uns unterstützen, wen können wir ansprechen, um den Ernährungsrat besser sichtbar zu machen? Bitte auch hier schon mal bis zum Treffen ein Fundraising-Brainstorm machen – und mit zum Treffen bringen.

c) Sonstiges

 

 

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#GEACKERT #UNDWIE!!! #WIRGRÜNDEN
#einenVEREIN

Am 26.03.2017 nehmen wir uns Zeit für einen Tages-Workshop. Damit treten wir in eine neue Runde unserer Gründung ein. Folgende Fragen stehen zur Diskussion: Welche Rechtsform eignet sich am besten für den Hamburger Ernährungsrat? Wie soll die Finanzierung aussehen und wie machen das eigentlich andere Ernährungsräte? Diese und andere Fragen werden wir bei unserem Workshop behandeln und diskutieren. Hierzu möchten wir Sie herzlich einladen.

Wer: Ernährungsrat Hamburg

Wann: Sonntag, 26.03.2017 von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Wo: GLS Bank Filiale Hamburg, Düsternstraße 10, 20355 Hamburg

Hier Einladung und Anmeldeformular zum Download: Einladung_Workshop Ernährungsrat Hamburg_26.03.2017
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#STARTNEXT #CROWDFUNDING #ZIELerreicht
#Juhu!!

Save the Date!

Unsere Freunde von Minitopia gehen an den Start

Freitag, 7. April ab 19.00 Uhr

Georg-Wilhelm-Straße 322, 21107 Hamburg
⇰ Projekt- und Partnervorstellung mit dem PermakulturCampus und SlowFood
⇰ Save your Bed: Sichere dir dein Selbstversorger-Beet auf Minitopia
⇰ Schnippel-Disko mit Slow Food Youth
⇰ Guerilla Seeding & Wild Painting
⇰ Party ab 22.00 Uhr mit den Wilhelmsburger SoulSisters

Warum, wieso, weshalb? Auf der schönen Hamburger Elbinsel Wilhelmsburg entsteht gerade „Minitopia“, Hamburgs erste Stadtfarm, Plattform und Keimzelle urbaner Selbstversorgung. Hier wollen wir uns den großen Fragen der Zukunft stellen und im Kleinen herausfinden, ob und wie wir uns mit lokalen Ressourcen, unseren eigenen Händen und gegenseitiger Unterstützung in der Stadt selbst versorgen können. Wir haben jede Menge ExpertInnen, PionierInnen und QuerdenkerInnen eingeladen, uns ihre „Zutaten“ vorzustellen. Was jetzt noch fehlt seid Ihr!

Aus diesen beiden Einladungen zum Download erfahrt ihr mehr: Einladung Community und Einladung Network
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#TOLLER #VORTRAG #Pressinfo #anbei

Ein Rückblick auf die Veranstaltung „Deutschland auf dem Weg zur Ernährungswende“ vom 28.11./GLS Bank

TeilnehmerInnen der Veranstaltung „Deutschland auf dem Weg zur Ernährungswende“ fordern kommunale Unterstützung für einen Hamburger Ernährungsrat 

Pressemeldung von S. Jacobs

Hamburg 30.November 2016

Ein konkreter Aufruf an den Hamburger Senat war das Ergebnis der Veranstaltung „Hamburg auf dem Weg zu Ernährungswende – gutes Essen als lokale Politik“, zu dem das Berliner Institut für Welternährung (IWE) gemeinsam mit der GLS-Bank Hamburg am Montag, den 28.11. eingeladen hatte.

Gekommen waren über 80 interessierte BürgerInnen und AktivistInnen aus den unterschiedlichsten Hamburger Initiativen und Organisationen. Sie alle waren sich einig: Die Frage, was wir essen, woher unser Essen kommt und wie es erzeugt wird, wird für immer mehr Menschen immer wichtiger.

Dass eine Ernährungswende unumgänglich sei, daran ließ Wilfried Bommert vom Institut für Welternährung (IWE) in seinem Einführungsvortrag keinen Zweifel. Die zentrale Erkenntnis: Durch den Klimawandel werden die Ernten weltweit unsicher. Weite Transportwege können wir uns wegen der damit verbundenen Klimabelastung nicht mehr leisten. Hinzu kommt, dass die Fundamente unserer Ernährung, Boden Wasser und Artenvielfalt schrumpfen und dies bei gleichzeitig wachsender Weltbevölkerung. Unsere scheinbar so selbstverständliche Versorgung ist längst nicht mehr so sicher, wie wir glauben. Der Lebensmittel-Vorrat in unseren Städten reicht heute gerade noch für 3 Tage. Sein Fazit: „Wir brauchen neue Ernährungskonzepte, die Zukunft der Ernährung ist regional, öko und fair.“

Dem stimmte auch Harald Lemke zu. Für den Hamburger Gastrosophen steht fest: „Unser Essen ist politisch“. Ernährung ist längst keine Privatsache mehr, sie muss als „gesellschaftliches Megathema“ behandelt werden. Erste Ansätze dazu gibt es bereits. Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher beginnen sich selbst zu organisieren, sei es in Urban-Gardining Projekten, Erzeuger-Verbraucher-Zusammenschlüssen wie der solidarischen Landwirtschaft, grüne Kisten, dem Ökmarkt Hamburg e.V. aber auch in Kitas und ökologischen Bildungs-Initiativen. Wie eine Studie des IWE zeigt, sind in Hamburg mehr als 90 Organisationen aktiv. Ihre Stärke, so das Ergebnis der Studie, ist ihre Vielfalt, ihre Schwäche ist die Unübersichtlichkeit und der Mangel an gemeinschaftlicher Organisation. Doch genau das ist wichtig, wenn die Bewegung politische Durchschlagkraft entfalten soll.

Wie engagierte BürgerInnen und bereits bestehende Initiativen ihre Energien bündeln, Synergien entdecken und eine gemeinsame Schlagkraft entwickeln können, darum ging es in der anschließenden Diskussion. „Wie kriegen wir die Vielfalt unter einen Hut, und wie kriegen wir Zugang zur kommunalen Politik?“ lautete die zentrale Frage. Als eine mögliche Plattform hierfür bot sich die Initiative „Hamburger Ernährungsrat“ an, die ursprünglich aus der Urban-Gardining Bewegung hervorgegangen ist. Die Initiative hat sich die „politische Strukturierung der lokalen Ernährungswende“ auf die Fahnen geschrieben und versteht sich als „offenes Forum zum regelmäßigen Austausch und zur gesellschaftliche Vernetzung der Akteure“, wie Mitbegründer Harald Lemke erläuterte.

Pläne und Ideen gäbe es bereits viele, zum Beispiel die Formulierung eines Manifestes für die Hamburger Küche, ein einheitliches Gütezeichen für Lebensmittel und Gerichte aus der Region oder die Implementierung einer Taskforce Food-Policy, die in den einzelnen Fachbehörden die Umsetzung eines regionalen Ernährungskonzeptes unterstützen könne. Von der konkreten Umsetzung solcher Ideen ist die Initiative allerdings bislang noch weit entfernt. Noch fehlt es an Man-Power und finanziellen Mitteln. Diskutiert wurde auch, ob ein lockerer Zusammenschluss von Privatpersonen tatsächlich ernsthaften Einfluss auf die Politik entwickeln kann. Möglicherweise mache es auch Sinn, zur Stärkung der politischen Wirkkraft auf bereits vorhandene Strukturen eines starken bestehenden Vereins zurückzugreifen, wie beispielsweise die Organisation Ökomarkt Hamburg e.V. oder aber einen Förderverein zu bilden, der als juristische Person greifbar ist und finanzielle Mittel in Empfang nehmen kann.

Welche Form das bürgerliche Engagement annehmen wird, werden die Hamburger BürgerInnen selbst entscheiden. Eines war jedenfalls allen TeilnehmerInnen klar: Um echte Wirkkraft zu entfalten, bedarf es auch vor allem einer deutlichen Unterstützung und Kooperation mit der kommunalen Politik.Genau daran mangelt es derzeit aber noch, wie sich schon an der Zusammensetzung des Publikums ablesen ließ. Nur eine einzige Vertreterin der Stadtverwaltung hatte sich angemeldet. Und die war zum allseitigen Bedauern nicht einmal erschienen. Dabei stünde es doch eigentlich der frisch ernannten „Bio-Stadt“ Hamburg gut an, den Schulterschluss mit der Zivilgesellschaft zu suchen, wie eine Teilnehmerin befand: „Die Stadt könnte doch durch Unterstützung eines Ernährungsrates dokumentieren, dass es sich bei dem Etikett „Bio-Stadt“ um mehr als nur ein Aushängeschild handelt!“

Eine Feststellung, die beim Publikum auf breite Zustimmung stieß. Eine entsprechende Erklärung war zum Ende der Veranstaltung schnell formuliert. Darin fordern die TeilnehmerInnen den Hamburger Senat auf, „einen offiziellen Ansprechpartner bei der Hamburger Verwaltung zu benennen, der die Arbeit eines Hamburger Ernährungsrates unterstützt und finanzielle Mittel für die Koordination und Entwicklung der Arbeit bereitstellt.“